Neodym Magnete für Rotoren und Elektromotoren – Rotor Baugruppenfertigung bei Strong Magnets GmbH

Magnete für Rotoren – hochpräzise Dauermagnete und Rotor Baugruppenfertigung

Strong Magnets GmbH liefert hochpräzise Neodym Magnete (NdFeB) und Samarium Cobalt Magnete (SmCo) für den Einsatz in Rotoren von Elektromotoren, Generatoren und Antrieben. Ob Oberflächenmagnet oder eingebetteter Magnet, ob Standardgröße oder Sonderform nach Zeichnung: Unsere Ingenieure kennen die besonderen Anforderungen, die hohe Drehzahlen, Fliehkräfte und thermische Belastung an Rotormagnete stellen.

Anders als ein reiner Magnetlieferant fertigt Strong Magnets GmbH zusätzlich komplette Rotoren und Rotor Baugruppen nach Kundenspezifikation: von der Magnetauswahl über Bandagierung und Montage bis zum dynamisch gewuchteten Endprodukt. Für OEM Kunden und Systemintegratoren bieten wir zudem flexible White Label Fertigung an.

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Unsere Ingenieure beraten Sie zu Magnetwerkstoff, Polanordnung, Bandagierung und Fertigungstiefe. Angebot in 24–48 Stunden.
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Magnete für Rotoren: Welcher Werkstoff eignet sich?

Die Wahl des Magnetwerkstoffs hängt vor allem von Drehzahl, Betriebstemperatur und geforderter Leistungsdichte ab.

In Rotoren von Elektromotoren und Generatoren kommen fast ausschließlich zwei Magnetwerkstoffe zum Einsatz: Neodym Eisen Bor für die meisten Anwendungen mit hoher Leistungsdichte auf kleinem Bauraum, sowie Samarium Cobalt dort, wo Betriebstemperatur oder Umgebungsbedingungen die Grenzen von Neodym übersteigen. Beide Werkstoffe unterscheiden sich deutlich in Energiedichte, Temperaturverhalten und Kosten.

Da Rotormagnete im Betrieb sowohl durch Wirbelstromverluste als auch durch die Umgebungstemperatur des Motors erwärmt werden, ist die zulässige Betriebstemperatur der Güte ein zentrales Auslegungskriterium. Details zu maximalen Einsatztemperaturen je Güte finden Sie auf unserer Seite Temperaturbeständigkeit.

Neodym Magnete für Rotoren – Segmente und Bogenmagnete von Strong Magnets GmbH

Polanordnung und Rotortopologie

Oberflächenmagnete, eingebettete Magnete und Halbach Array im Vergleich.

Grundsätzlich unterscheidet man bei permanentmagneterregten Rotoren zwei Bauformen: SPM (Surface Permanent Magnet, Oberflächenmagnete) mit Magneten, die auf der Rotoroberfläche angebracht sind, und IPM (Interior Permanent Magnet, vergrabene beziehungsweise eingebettete Magnete), bei denen die Magnete im Blechpaket des Rotors integriert sind. Welche Bauform sich eignet, hängt von Drehzahl, gewünschter Drehmomentcharakteristik und Fertigungsaufwand ab.

Für spezielle Anwendungen kommt außerdem das Halbach Array zum Einsatz: eine besondere Anordnung mehrerer Magnete, bei der sich das Feld auf einer Seite verstärkt und auf der Gegenseite nahezu auslöscht. Wie Polanordnung und Magnetisierungsrichtung das resultierende Feld beeinflussen, erläutern wir ausführlich auf unserer Seite Magnetisierung und Feldrichtung.

MerkmalSPM (Oberflächenmagnete)IPM (eingebettete Magnete)
Magnetpositionauf der Rotoroberflächeim Blechpaket integriert
Mechanischer SchutzBandage bei hohen Drehzahlen nötigdurch Blechpaket bereits geschützt
Drehmomentanteilüberwiegend Magnetmomentzusätzlicher Reluktanzanteil möglich
Fertigungsaufwandvergleichsweise einfachhöher, präzise Blechpaketgeometrie nötig
Typischer Einsatzniedrige bis mittlere Drehzahlenhochdrehende Traktions- und Servoantriebe

Fliehkräfte und Hochdrehzahlfestigkeit

Je höher die Drehzahl, desto größer die Fliehkraft auf jeden einzelnen Magneten.

Bei Oberflächenmagneten wirkt im Betrieb eine radial nach außen gerichtete Fliehkraft, die mit dem Quadrat der Drehzahl ansteigt. Da Neodym und Samarium Cobalt als gesinterte Werkstoffe spröde sind und kaum Zugbelastung vertragen, kann diese Kraft bei hochdrehenden Rotoren ausreichen, um Magnete zu lösen oder zu beschädigen. Mehr zu den mechanischen Eigenschaften dieser Werkstoffe lesen Sie auf unserer Seite Haltbarkeit und Zerbrechlichkeit von Magneten.

Um Oberflächenmagnete bei hohen Drehzahlen zuverlässig zu halten, werden Rotoren bandagiert. Zwei Bandagearten haben sich dabei etabliert:

Carbon oder GFK Bandage
Leichte, elektrisch nicht leitende Faserverbundbandage. Sie erzeugt keine zusätzlichen Wirbelstromverluste und eignet sich daher besonders für hochdrehende, effizienzkritische Antriebe.
Edelstahlhülse
Mechanisch sehr robuste, unmagnetische Edelstahllegierung. Da Edelstahl elektrisch leitfähig ist, entstehen geringe zusätzliche Wirbelstromverluste in der Hülse selbst.

Thermisches Management und Wirbelstromverluste

Wärme ist im Rotor der Gegner jeder Magnetkraft.

Im laufenden Betrieb wirken auf die Magnete im Rotor wechselnde Magnetfelder ein, die in ihnen sowie in leitfähigen Bandagen elektrische Wirbelströme induzieren. Diese Wirbelströme erwärmen den Magneten zusätzlich zur ohnehin vorhandenen Betriebstemperatur des Motors. Steigt die Magnettemperatur über die zulässige Grenze der jeweiligen Güte, drohen irreversible Verluste der Magnetisierung.

Eine wirksame Gegenmaßnahme ist die Segmentierung der Magnete: Statt eines durchgehenden Magnetblocks werden mehrere kleinere, elektrisch gegeneinander isolierte Segmente eingesetzt. Dadurch werden die möglichen Strompfade für Wirbelströme unterbrochen und die Verluste spürbar reduziert. Wie sich Temperatur und Entmagnetisierung im Detail vermeiden lassen, erläutern wir in unserem Leitfaden Entmagnetisierung vermeiden.

Baugruppenfertigung, Präzision und Wuchten

Ein Rotor ist nur so gut wie die Präzision seiner Fertigung und Montage.

Bei der Baugruppenfertigung eines Rotors greifen mehrere Präzisionsanforderungen ineinander: Die Passgenauigkeit zwischen Magnet, Blechpaket oder Bandage und Welle bestimmt, ob die Baugruppe spannungsfrei und rund läuft. Der Luftspalt zwischen Rotor und Stator wiederum beeinflusst maßgeblich das erreichbare Drehmoment und den Wirkungsgrad des Motors, weshalb er innerhalb enger Toleranzen gefertigt werden muss.

Übliche Fertigungstoleranzen für die Magnetkomponenten liegen im Standard bei ±0,05 mm, in der Präzisionsausführung bei ±0,02 mm. Nach der mechanischen Montage wird jede Rotor Baugruppe dynamisch gewuchtet, um Unwucht zu minimieren, die sonst zu Vibration, Lagerbelastung und Geräuschentwicklung im Betrieb führen würde. Ergänzend prüfen wir Rundlauf, Magnetstärke und Polteilung jeder Baugruppe vor der Auslieferung.

Für die Auslegung von Luftspalt und Haltekraft steht Ihnen zusätzlich unser Tool Haftkraft berechnen zur Verfügung, für tiefergehende Simulationen unterstützen wir Sie im Rahmen der Magnetentwicklung mit FEM.

Rotor Baugruppenfertigung und dynamisches Wuchten bei Strong Magnets GmbH

Eigenfertigung von Rotoren nach Zeichnung

Strong Magnets liefert nicht nur Magnete, sondern fertigt komplette Rotoren und Rotor Baugruppen. Folgende Parameter legen wir gemeinsam mit Ihnen fest:

Durchmesser & Länge
Polzahl
Polanordnung
Magnetwerkstoff
Bandagierung
Wuchtgüte
Wellenanbindung
Beschichtung
Kennzeichnung & Branding

Von der ersten technischen Abstimmung über den Prototypenbau bis zur Serienfertigung begleiten wir Ihr Rotor Projekt. Teilen Sie uns Ihre Anforderungen, eine Skizze oder CAD Daten mit.

Ihre Anwendung besprechen

White Label und OEM Fertigung

Flexible Fertigung für Systemintegratoren, Motorenhersteller und OEM Kunden.

Viele unserer Kunden bauen Rotoren oder Rotor Baugruppen in eigene Produkte ein und vertreiben diese unter ihrer eigenen Marke. Für diese Fälle bieten wir White Label Fertigung an: Die Baugruppe wird nach Ihrer Spezifikation gefertigt, ohne sichtbare Kennzeichnung von Strong Magnets, sodass sie sich nahtlos in Ihr eigenes Produktprogramm einfügt.

Ebenso möglich ist die umgekehrte Variante: eine Kennzeichnung nach Ihren Vorgaben, etwa für interne Rückverfolgbarkeit oder Qualitätsdokumentation. Beide Optionen eignen sich gleichermaßen für Systemintegratoren, Motorenhersteller und Unternehmen der Elektromobilität, die Rotoren als Zukaufteil in ihre eigene Fertigung integrieren.

Häufig gestellte Fragen zu Rotor Magneten

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Magneten, Rotoren und Baugruppenfertigung.

Liefert Strong Magnets nur Magnete oder auch komplette Rotoren?
Beides. Sie können bei uns einzelne Rotormagnete beziehen oder die komplette Rotor Baugruppe fertigen lassen, inklusive Bandagierung, Montage und dynamischem Wuchten.
Wie lange dauert die Fertigung einer Rotor Baugruppe?
Die Lieferzeit hängt von Stückzahl, Komplexität und gewählter Bauform ab. Nach der technischen Abstimmung erhalten Sie von uns einen verbindlichen Liefertermin für Prototyp und Serie.
Was bedeutet White Label Fertigung?
Wir fertigen die Rotor Baugruppe nach Ihren Vorgaben ohne sichtbare Kennzeichnung von Strong Magnets, sodass Sie das Produkt unter Ihrer eigenen Marke vertreiben können.
Ist ein Prototypenbau vor der Serienfertigung möglich?
Ja. Wir empfehlen bei neuen Rotor Projekten grundsätzlich einen Prototyp oder eine Kleinserie, um Passgenauigkeit, Wuchtgüte und Funktion zu verifizieren, bevor die Serienfertigung startet.
Welche Anpassungen sind bei Rotoren möglich?
Nahezu alle relevanten Parameter lassen sich anpassen: Durchmesser, Länge, Polzahl, Polanordnung, Magnetwerkstoff, Bandagierung, Wellenanbindung, Beschichtung und Kennzeichnung. Mehr zur Sonderanfertigung.
Was ist der Unterschied zwischen Oberflächenmagneten und eingebetteten Magneten?
Oberflächenmagnete (SPM) sitzen auf der Rotoroberfläche und benötigen bei hohen Drehzahlen meist eine Bandage. Eingebettete Magnete (IPM) liegen geschützt im Blechpaket und liefern zusätzlich einen Reluktanzanteil am Drehmoment.
Warum werden Rotoren bandagiert?
Die Bandage hält die spröden Oberflächenmagnete gegen die bei hoher Drehzahl wirkende Fliehkraft. Carbon oder GFK Bandagen sind elektrisch nicht leitend, Edelstahlhülsen sind mechanisch besonders robust.

Ihre individuellen Rotoren fertigen lassen

Beschreiben Sie uns Ihre Anwendung, eine Skizze oder Ihre CAD Daten. Gemeinsam entwickeln wir die passende Magnet- oder Rotorlösung, als Einzelmagnet, komplette Baugruppe oder White Label Fertigung.

Kostenlose Beratung  |  Prototyp bis Serienfertigung  |  Angebot in 24–48 Stunden

Magnete für Rotoren und Rotor Baugruppenfertigung bei Strong Magnets GmbH

Magnete für Rotoren aus Neodym oder Samarium Cobalt, dazu die komplette Sonderanfertigung von Rotor Baugruppen nach Zeichnung, inklusive Bandagierung, Wuchten und White Label Fertigung für OEM Kunden.